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Parkklinik am Hainberg, kompetent und menschlich

Möglichkeiten der Wirbelsäulenchirurgie

Therapieresistente Rückenschmerzen und Ischiasschmerzen, die bis in die Waden und z. T. bis zu den Füßen ausstrahlen können,sind häufiger der Grund sich mit der Frage einer  möglichen Wirbelsäulenoperation auseinanderzusetzen. 

Bei der degenerativen Instabilität der Lendenwirbelsäule treten diese Schmerzen besonders stark am Morgen auf, wenn die Rückenmuskulatur entspannt ist und somit vorhandene Instabilitäten besonders ausgeprägt sind. Sie treten oft im Sitzen und bei aufrechter Haltung auf.
 
Die Einengung des Wirbelkanals verursacht vorwiegend "Nervenschmerzen", die bis in die Füße ausstrahlen können und unter Belastung zunehmen, so dass der Patient beim Gehen häufig Pausen einlegen muss.

Im Bereich der Halswirbelsäule sind es in der Regel starke ausstrahlende Schmerzen in den Arm und Handbereich, die Anlass für eine Abklärung sind.

 

Mikrochirurgische Operation des Bandscheibenvorfalls

Hier wird mit speziellen Instrumenten über einen minimalen Hautschnitt (Mirkochirurgische Technik) in „Schlüssellochtechnik" der herausgebrochene Gallertkern, der auf das Nervengewebe drückt, entfernt. Dabei wird das umliegende Gewebe (z. B. Muskulatur und Nervengewebe) möglichst geschont um eine rasche Heilung zu ermöglichen.


Operation bei Wirbelkanalstenose

Auch hier wird über einen minimalen Hautschnitt in „Schlüssellochtechnik" das Knochengewebe entfernt, welches aufgrund von Verschleißerscheinungen entstanden ist und auf das Nervengewebe drückt. Abhängig von der begleitenden Instabilität oder Deformierung wird eine Stabilisierung der betroffenen Wirbelsäulensegmente durchgeführt. Operation bei Instabilität /Deformierung der Wirbelsäule
Stabilisationsoperationen im Bereich der Wirbelsäule werden bei Patienten mit einer fortgeschrittenen Instabilität bei Wirbelgleiten (Spondylolisthesis) oder bei stärkerer Verformung der Wirbelsäule (Skoliose und/oder Kyphose) durchgeführt. Das Wirbelgleiten tritt bei jüngeren Menschen aufgrund eines Defektes im Wirbelbogen auf. Im fortgeschrittenen Alter liegt meist eine höhergradige Arthrose der Wirbelgelenke insbesondere im Bereich LWK 4/5 > LWK 3/4 vor.


Dynamische Stabilisation der Lendenwirbelsäule

1. Dynamische Stabilisierung mit Coflex-Implantat

Hier wird über einen minimalen Hautschnitt in „Schlüssellochtechnik" mit speziellen Instrumenten Knochengewebe entfernt und der Wirbelkanal, sowie die Einengungen im Bereich des Nervenwurzelkanals entfernt, die auf das Nervengewebe drücken. Dabei wird das umliegende Gewebe möglichst geschont um eine rasche Heilung zu ermöglichen. Zur dynamischen Stabilisierung wird ein U-förmiges Implantat (Coflex) zwischen die Dornfortsätze eingebracht. Dies verhindert ein erneutes Zusammensinken bei noch vorhandener Restbeweglichkeit des operierten Segmentes.
 

2. Bandscheibenprothese

Bei hochgradigem Verschleiß insbesondere im unteren LWS Bereich wird im Bereich der zerstörten Bandscheiben eine Bandscheibenprothese (SB Charité ) über einen vorderen Zugang an der Bauchblase vorbei eingesetzt. Im Bereich der Halswirbelsäule wird in Abhängigkeit vom individuellen Befund ein beweglicher Bandscheibenersatz (Bandscheinprothese) oder ein starrer Bandscheibenersatz (Cage mit Knochen) eingesetzt.


Die Stabilisationsoperation der Wirbelsäule (Spondylodese)

In vielen Fällen empfiehlt sich die klassische Versteifungsoperation der Lenden- oder Halswirbelsäule durchzuführen.
Im Bereich der Lendenwirbelsäule werden die betroffenen Segmente aufgerichtet und mit einem Schrauben/Stabsystem sowie einem Bandscheibenersatz in Kombination mit Knochengewebe stabilisiert. Im Halswirbelsäulenbereich reicht meist ein Bandscheibenersatz (Cage) zusammen mit Knochengewebe aus um eine dauerhafte Stabilisierung und Entlastung zu bewirken.

 

Welches Verfahren kommt für mich in Frage?

Dies ist auch für einen Wirbelsäulenchirurgen nur nach eingehender Untersuchung (Untersuchung, Röntgen, weitergehender Bilddiagnostik wie CT oder NMR) möglich zu entscheiden.
Unser Ziel ist es ihnen nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft das bestmögliche Operationsverfahren zu empfehlen. Zuvor wollen wir aber mit Ihnen die konservativen Möglichkeiten, die häufig zu einer Heilung führen, ausschöpfen.